Publiziert am 07/12/2020
Zentrale Kontrollstelle - Echtzeitanalyse
Vor nicht allzu langer Zeit waren künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen noch Wunschdenken von Softwareentwicklern. Damals war die Verarbeitung von grossen Datensätzen mühsam und oft wenig effektiv. Experten kämpften mit Excel-Tabellen und Statistiken, und so war es keine Überraschung, dass viele von ihnen den Glauben an Big Data verloren. Dies änderte sich jedoch mit dem Aufkommen leistungsfähiger neuer Prozessoren und innovativer Algorithmen, die dem Data-Mining neues Leben einhauchten.
Novartis sprang schnell auf diesen vielversprechenden Zug auf, da sich in der langen Firmengeschichte riesige Mengen an wissenschaftlichen Daten angesammelt hatten. Es wurden innovative digitale Plattformen geschaffen, um die Flut an klinischen und wissenschaftlichen Daten sinnvoll zu nutzen. In diesem Rahmen wurden auch innovative Arbeits-umgebungen geschaffen. Ein Beispiel dafür ist der Kontrollraum Sense Bridge auf dem Campus in Basel, wo ein fünfköpfiges Team die rund 500 aktuell laufenden klinischen Studien von Novartis verfolgt.
An grossen Bildschirmen kann das Team in der zentralen Kontrollstelle alle Daten in Echtzeit verfolgen und analysieren. Laut Stephen Voice, Global Head of Sense Bridge, bietet dieser Raum viele Vorteile: «Wenn ich Sense Bridge mit dem früheren Grossraumbüro meines Teams vergleiche, ist das wie Tag und Nacht. Mit dem zentralen Kontrollraum können wir neue Massstäbe in Sachen Zusammenarbeit und proaktives Risikomanagement setzen.»
Und dies ist gemäss Voice erst der Anfang. Die Erfahrungen bis dato zeigen, dass «Datentransparenz, prognostische Analysemethoden und eine effektivere Zusammenarbeit der Schlüssel für unseren künftigen Erfolg sind.»







