Auf zu  neuen Ufern

Odile Decoret, Research Scientist - "In den letzten Jahren haben Chemiker ihre Aufmerksamkeit auf umweltfreundlichere Prozesse gerichtet, um die Praxis der Chemie für eine nachhaltigere Zukunft neu zu gestalten. Teil des MicroCycle-Teams zu sein, ist eine Möglichkeit, dieses Prinzip anzuwenden: Die Verkleinerung der Chemie wirkt sich nicht nur auf Projekte der medizinischen Chemie aus, sondern produziert auch weniger Abfall."
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Auf zu  neuen Ufern
Text von Goran Mijuk, Fotos von Laurids Jensen, Laura Morton, Nicolas Heitz und Fidelis Onwubueke
Christoph Freslon, Principal Scientist bei Global Discovery Chemistry - «Unsere Pionierarbeit bei der extremen Miniaturisierung im Bereich der Bioassays und der Wirkstoffsynthese schaffen die Voraussetzungen für eine nachhaltigere und umweltfreundlichere pharmazeutische Forschung.»

Publiziert am 26/04/2021

Wer in seinem Job gut ist, kann Karriere machen. Doch mehr und mehr Menschen geben sich damit offenbar nicht zufrieden. Sie wollen den Status quo ändern, sich von konventionellen Praktiken lösen und die Welt zu einem besseren Ort machen. Auch wenn das hochfliegend und leicht abgedroschen klingen mag, entspricht es exakt dem, was viele Mitarbeitende von Novartis anstreben – vor allem wenn es darum geht, die Umweltbilanz des Unternehmens zu verbessern.

Einer derjenigen, die seit Jahren Grosses bewirken wollen, ist Markus Lehni. Im Rahmen seiner langjährigen Laufbahn bei Novartis leitete er vier Wiederaufforstungsprojekte und half, rund 15 Millionen Bäume zu pflanzen. Gleiches treibt auch Caroline Keller an. Zusammen mit ihren Basler Kollegen hat sie das Green Team aufgebaut, das inzwischen als Forum des Wandels fungiert, dessen Ziel es ist, die Umweltbilanz von Novartis zu verbessern.

Die Kollegen in der Forschung und Entwicklung sind nicht weniger ambitioniert. So wollen die Teams um Alexander Marziale und Christophe Freslon die Arzneimittelforschung revolutionieren und bei der Therapieentwicklung weniger Rohstoffe und toxische Lösungen einsetzen. Hierzu soll der komplexe und materialaufwendige Forschungs- und Entwicklungsprozess verschlankt werden.

Einen Blick in die Zukunft indes werfen Jonathan Spector und Gu Feng. Beide denken darüber nach, welche Krankheiten auftreten könnten, wenn sich der Klimawandel beschleunigt und das Leben auf der Erde für Millionen von Menschen erschwert.

Sandra Wildhaber, Scientific Product Manager

Sandra Wildhaber, Scientific Product Manager

«Die Schaffung digitaler Labors, in denen Softwarelösungen das Erreichen von Ergebnissen beschleunigen, ist einer der Ansätze, mit denen ich Novartis darin unterstützen möchte, Abfall zu reduzieren, Ressourcen einzusparen und umweltfreundlicher zu werden. Jeder Einzelne kann einen Beitrag leisten. Ich denke, kleine Veränderungen haben in der Summe tatsächlich grossen Einfluss, insbesondere wenn sie sich in einem Grossunternehmen vervielfältigen.»

Alexander Marziale, Principal Scientist II

Alexander Marziale, Principal Scientist II

«Als Unternehmen setzen wir uns dafür ein, die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten zu verbessern. Dies unter Einsatz modernster Technologien in der Arzneimittelforschung nachhaltiger zu erreichen und dadurch mit wertvollen Ressourcen verantwortungsvoll umgehen zu können, ist für mich ein Privileg und zugleich auch Motivation, meine eigene Lebensweise zu hinterfragen und zu ändern.»

Armand Guiguemde, Principal Scientist I im Novartis Institute for Tropical Diseases

Armand Guiguemde, Principal Scientist I im Novartis Institute for Tropical Diseases

«Die Prävalenz von Malaria hängt hauptsächlich vom Klima ab. Als tödliche Krankheit befällt sie in Endemiegebieten besonders Kinder unter fünf Jahren. Wir sind auf der Suche nach innovativen Konzepten, die auch künstliche Intelligenz nutzen, um die Folgen dieser schrecklichen Krankheit einzudämmen.»

Feng Gu, Director Portfolio Management & Partnerships im Novartis Institute for Tropical Diseases

Feng Gu, Director Portfolio Management & Partnerships im Novartis Institute for Tropical Diseases

«Der Klimawandel vergrössert die Reichweite der Vektoren, die für die Übertragung von Tropenkrankheiten verantwortlich sind, was sich weltweit negativ auf die Gesundheitssituation auswirkt. Ich bin stolz darauf, zur Entwicklung von Medikamenten beitragen zu können, mit denen die Not in den betroffenen Gebieten gemildert wird.»

Caroline Keller, Senior Manager Regulatory Information Management

Caroline Keller, Senior Manager Regulatory Information Management

«Ich wandere gerne in der freien Natur und erfreue mich an der Tier- und Pflanzenwelt. So kann ich meine Batterien wieder aufladen. Deshalb ist es für mich selbstverständlich, die Natur zu schützen, die ich so sehr liebe! Ich möchte, dass auch kommende Generationen die Schönheit der Natur geniessen können.»

Jonathan Spector, Head of Global Health bei NIBR

Jonathan Spector, Head of Global Health bei NIBR

«Meine kleine Tochter begeistert sich für Naturwissenschaften. Wie sehr sie sich in Zukunft an der Natur erfreuen kann, hängt davon ab, wie sich die Dinge in den nächsten 50 Jahren auf der Erde entwickeln. Alles deutet darauf hin, dass das Klima hier eine entscheidende Rolle spielt. Ich hoffe, wir ziehen alle an einem Strang, um diese Herausforderungen zu bewältigen.»

Markus Lehni, Environmental Sustainability Coach and Advisor

Markus Lehni, Environmental Sustainability Coach and Advisor

«Seit ich vor 15 Jahren als Global Head Environment and Energy zu Novartis stiess, unterstütze ich das Unternehmen darin, eine Führungsrolle in den Bereichen Nachhaltigkeit und Umweltschutz einzunehmen, mittlerweile als Environmental Sustainability Coach and Advisor. Was ich in meiner beruflichen Position vom Unternehmen erwarte, ist auch für mich privat Massstab meines Handelns.»

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