Menschen im Klybeck

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Menschen im Klybeck

Jahrzehntelang pulsierte im Klybeck das Herz der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Rauchende Kaminschlote und laute Fabriken prägten das Bild dieses rauen Stadtteils. Die Zukunft wird anders aussehen – geplant sind moderne Wohnhäuser sowie zahlreiche Kulturund Freizeitmöglichkeiten, die der einstigen Industriehochburg ein neues Gesicht verleihen sollen. Doch wie gehen die Menschen im Klybeck mit dieser gewaltigen Transformation um? Wir haben sie in ihr Quartier begleitet – in einen ganz besonderen Teil von Basel, der mehr ist als nur Schall und Rauch.

Publiziert am 27/07/2021

Fotos von Adriano A. Biondo

Julia Grüter, Senior Operator Cell Bank Center BDSS - «Was ich am Anfang sehr spannend fand, war, dass man hier die Geschichte sehen kann. Damit meine ich zum Beispiel die alten Bunkeranlagen und die Eisenbahnschienen.»

Giovanni Bonavia, Chemiker - «Wir haben versucht, die Probleme und Anliegen der Bevölkerung zu respektieren.»

Paul Nickler, Laborant - «Am Rhein war die Farbproduktion, dort hat man rote und grüne Farben produziert. Das waren arme Kerle. Die waren stets voller Farbe, die auch nach dem Duschen nicht abging.»

Esther Keller, Vorsteherin des Bau- und Verkehrsdepartements des Kantons Basel-Stadt - «Als ehemalige Mitarbeiterin von Novartis liegt mir das Klybeck besonders am Herzen. Zusammen mit der Bevölkerung das Quartier neu gestalten zu können, empfinde ich als grosses Privileg und Chance, Basel in eine nachhaltige und innovative Zukunft zu führen.»

Paul Svoboda, Leiter der Abteilung Gewässer und Boden des Kantons Basel-Stadt «Es ist klar, dass über hundert Jahre Produktion an diesem Industriestandort Spuren hinterlassen haben. Wir wissen zwar viel über das Areal, aber nicht alles.»

Max Bitterli, Farbstoff- und Reisetechniker - «Der Zusammenschluss von Ciba und Geigy war wirklich positiv, denn die beiden Firmen konnten so bei den Woll- und Synthesefaserfarbstoffen gute Fortschritte erzielen.»

Valerie Broennimann, Research Scientist - «Mir gefällt im weitläufigen Klybeckquartier vor allem die Nähe zum Rhein und zur Innenstadt.»

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