Der edle Terrazzoboden im Pavillon...
Publiziert am 25/04/2022
Es ist heiss im kleinen Container vor dem Novartis Pavillon, in dem sich die Bauleitung wöchentlich zur Beratung über den Stand der Arbeiten trifft, als ich mich im Spätsommer 2021 mit Daniel Mischler vom Generalplaner Blaser Architekten treffe, um mit dem Bauleiter über die Entwicklung des Projekts zu sprechen.
Über 30 Jahre lang war der heute 70-Jährige im Baugeschäft tätig. Der Pavillon, quasi der Schlussstein seiner langen Karriere, war dabei weder sein grösstes noch sein längstes Projekt. Doch der prägnante Rundbau vor den Toren des Campus dürfte Mischler lange in Erinnerung bleiben, auch weil das Gebäude zu einem Zeitpunkt in Angriff genommen wurde, als die Welt aufgrund der Coronapandemie stillstand.
«Es war schon seltsam, die Arbeiten während des Lockdowns zu beginnen», erzählt Mischler, während im Hintergrund die Klimaanlage vor sich hin summt. «Alle Arbeiter trugen Masken, als wir mit dem Aushub anfingen, und man fragte sich schon, ob angesichts der Pandemie alles wie geplant verlaufen würde.»
Zwar schüttelte die Pandemie auch die Wirtschaft durch und sorgte weltweit dafür, dass viele Lieferketten empfindlich gestört wurden. Doch die Bauarbeiten gingen grundsätzlich flott voran. Die Planung hatte bereits Jahre zuvor begonnen, und das Material für die komplexe Gebäudehülle sowie das tragende Holzgerüst waren bereits in Produktion.
Einfach gestalteten sich die Arbeiten dennoch nicht, so Mischler: «Vor allem der verregnete Sommer hat uns immer wieder gezwungen, die Arbeiten stillzulegen. Die Trägerkonstruktion aus Holz konnten wir nur bei schönem Wetter installieren. Einerseits war es aufgrund der Glätte zu gefährlich, während des Regens zu arbeiten. Anderseits mussten wir dafür sorgen, dass das Holz nicht nass wurde, damit es später zu keinen Schäden kommt.»








